Mein erster Tag am Wahlkampf-Stand

Geschafft!

Heute habe ich zum ersten Mal so richtig (analog!) beim Stassenwahlkampf mitgemacht.

Neben den „Kolleg*innen“ von der CDU und der SPD haben wir uns platziert, auf einem zentralen kleinen Platz in Essen Werden.

Ich habe ca. 1kg meiner insgesamt 12kg Kandidatinnen-Karten mitgebracht.

GRÜNER Wahlkampfstand in Essen Werden

Es war etwas anders, als ich es mir vorgestellt habe.

Ich hatte gedacht, dass man an so einem Stand mit Menschen ins Gespräch kommen kann.

Fast alle Menschen, die vorbei kamen, wollten aber keine Gespräche. Viele haben Infos mitgenommen, aber stehen geblieben, sind wenige. Nicht mein ehemaliger Klassenkamarad aus Abi-Tagen, nicht meine Chefin aus Düsseldorf.

Die meisten der Vorübergehenden trugen eine Maske. Trotz der frischen Luft um uns herum, waren die Menschen ohne Maske sehr in der Minderzahl.

Eines der ganz wenigen Gespräche habe ich mit einem Herrn geführt, der kein Infomaterial haben wollte, weil er erklärte, dass er sich schon festgelegt habe und sowieso die AFD wählen wolle. Er konnte zwar nicht sagen, warum, meinte aber, er sei sich sicher.

So bleibt die Hoffnung auf etwas mehr Austausch mit potentiellen Wähler*innen in den nächsten Wochen.

2 Kommentare

  1. Politikverdruss! Keiner hat Zeit, keiner hat Lust, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen oder evtl. zu rechtfertigen, warum man denkt, wie man denkt. Demokratie ist eben anstrengend, erfordert das Mitdenken – und die Diskussionsbereitschaft der Teilnehmenden. Ich finds toll, dass du kandidierst und drücke dir die Daumen, auch wenn ich nicht grün wähle (und in Deutschland ja sowieso raus bin).

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